labanpad enthält eine auf labanotation spezialisierte handschriftenerkennung. wenn der benutzer die symbole mit dem stift eingibt, so werden sie in tokens umgewandelt und sauber angezeigt.

da es sich beim apple newton um einen stiftbasierten rechner mit drucksensiblem display handelt, liegen die eingabedaten in form von vektoren vor. mit dem gleichen stift werden auch gesten durchgeführt, so daß eine unterscheidung zwischen eingaben und gesten notwendig wird. bleibt der benutzer z.b. am anfang des zeichnens längere zeit an der ausgangsposition stehen, wird in den selektionsmodus geschaltet.
labanotation besteht hauptsächlich aus linien, punkten und kreisen
sowie aus halb und viertel ellipsen. die eingabedaten werden zunächst
daraufhin untersucht, ob der einzelne linienzug offen oder geschlossen
ist (die hauptrichtungssymbole sind alle geschlossen) oder ob
es sich um einen punkt handelt. dann wird der linienzug in einzellinien
oder ellipsenteile aufgespalten. die lage der einzelnen linien
untersucht, gefiltert und sortiert und kreuzungspunkte bewertet.
diese analysedaten werden dann einem fuzzylogic algorithmus zugeführt,
der das token bestimmt. danach wird die lage der token zueinander
untersucht und in eine sematische struktur gebracht.
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